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Gastgewerbe, Objektart 22

1. Begriff

Als gastgewerbliche Objekte gelten Betriebe, die öffentlich zugänglich sind und

  • Speisen und Getränke zum Genuss an Ort und Stelle anbieten,
  • Gäste beherbergen,
  • Unterhaltung, verbunden mit der Abgabe von Getränken bieten.

1.1 Nach gastgewerblichen Normen sind zu schätzen

  • Gasthof, Quartierrestaurant
  • Speiserestaurant
  • Tea Room und Café
  • Spezialitätenrestaurant
  • Schnellimbissrestaurant
  • Bergrestaurant
  • Pub, Bar, Nachtclub
  • Saalbetrieb
  • Beherbergungsbetriebe (Hotel, Motel, Garni-Hotel)

Als Merkmal dient die vom Kantonalen Amt für das Gastgewerbe ausgestellte Bewilligung gemäss § 6 Gastgewerbegesetz.
Alle nach den gastgewerblichen Normen zu schätzenden Objekte weisen den Objektartencode 22 auf.

1.2 Nicht nach gastgewerblichen Normen zu schätzen

Alle Betriebe, die nicht eindeutig unter 1.1 einzuordnen sind werden nicht nach gastgewerblichen Normen geschätzt, insbesondere:

  • Vereins- und Klubwirtschaft
  • Kantine- Festwirtschaft
  • Berg- und Campingwirtschaft
  • Privatpension
  • Gelegenheitswirtschaft (Besenbeiz)
  • Jugendherberge
  • Verpflegungsstand (Take away)
  • Betriebs- und Schulkantine
  • Bauplatzkantine
  • Getränke- und Speiseautomat
  • Jugendlokal
  • Vermieten von Privatzimmern

Als Merkmal dienen die vom Kantonalen Amt für Gastgewerbe ausgestellten Bewilligungen oder Ausnahmen gemäss §§ 3 und 6 Gastgewerbegesetz.

Die nicht nach den gastgewerblichen Normen zu schätzenden Objekte dürfen nicht den Objektartencode 22 aufweisen.

Betriebseinheit

Zu einem Gastgewerbebetrieb gehören oft mehrere Grundstücke, die zusammen eine Betriebseinheit bilden. Daher sind Real- und Ertragswert der Nebengrundstücke dem Hauptgrundstück zuzurechnen.

Die Nebengrundstücke werden zwar in den Schatzungsakten aufgeführt, weisen aber als Wert die Zahl 0 auf sowie den Vermerk "Katasterwert in Grundstück Nr. ..... enthalten".

Umfang der Schatzung

Die Schatzung umfasst die Gesamtliegenschaft mit Rechten und Bestandteilen. Investitionen der Mieterschaft (Ausbau usw.) sind in die Bewertung einzurechnen.

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Analog Basisobjekt

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt   

5. Bereinigung

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt