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Neuwert der Bauten

1. Wohnbaukostenindex

Zürcher Baukosten-Index
Index 1939 = 100

Jahr Index Jahr Index Jahr Index
2010 1042,6 1.10.1994 856,4 1.10.1984 670,2
1.04.2009 1030,7 1.04.1994 853,1 1.04.1984 670,3
1.04.2008 1026,8 1.10.1993 856,0 1.10.1983 667,4
1.04.2007 987,4 1.04.1993 863,8 1.04.1983 670,2
1.04.2006 944,5 1.10.1992 874,2 1.10.1982 689,4
1.04.2005 929,5 1.04.1992 905,2 1.04.1982 698,4
1.04.2004 907,6 1.10.1991 903,0 1.10.1981 667,9
1.04.2003 899,2 1.04.1991 911,2 1.04.1981 654,1
1.04.2002 928,4 1.10.1990 866,5 1.10.1980 610,6
1.04.2001 929,3 1.04.1990 858,5 1.04.1980 600,0
1.04.2000 887,1 1.10.1989 802,4 1.10.1979 560,6
1.04.1999 854,4 1.04.1989 790,1 1.04.1979 549,2
1.10.1998 842,9 1.10.1988 756,7 1.10.1978 533,1
1.04.1998 843,8 1.04.1988 750,3 1.04.1978 531,3
1.10.1997 845,0 1.10.1987 723,4 1.10.1977 524,3
1.04.1997 847,4 1.04.1987 718,9 1.04.1977 515,1
1.10.1996 857,2 1.10.1986 708,4 1.10.1976 505,4
1.04.1996 861,1 1.04.1986 705,2 1.04.1976 500,4
1.10.1995 865,2 1.10.1985 685,0 1.10.1975 517,0
1.04.1995 874,2 1.04.1985 684,8 1.04.1975 535,5
(Quelle: www.gvz.ch)

2. Definition Indexhaus Gebäudeversicherung

Das Indexobjekt repräsentiert in seiner Grösse ein 8-Familienhaus. Es handelt sich um ein Objekt an der Rosenberghalde 5, in Luzern.

Bauzeit April 1981 bis Februar 1982 (10 Monate)
Raumprogramm UG Einstellhalle für 8 Personenwagen
Eingangshalle
Wasch- und Tröckneraum
Keller
Schutzraum
Heiz-/Tankraum
Veloraum
EG 2 x 4½-Zimmerwohnungen
1 x 2½-Zimmerwohnung
(je 105.3 m2NWF)
(48.1 m2 NWF)
1.OG do. EG 
2.OG 1 x 5½-Zimmerwohnung
1 x 4½-Zimmerwohnung
(151.8 m2 NWF)
(105.3 m2 NWF)
DG Estrich unterteilt (nicht ausgebaut) (144.0 m2)
Standard Der Standard der Wohnungsgrundrisse und der Ausbau sind als gehobenes Mittel einzustufen.
Preisniveau Alle Devis zum Indexobjekt sind 1984/85 überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht worden. Das Indexobjekt ist zwar Bestandteil einer Gesamtüberbauung, die Devis hierfür und die Unternehmerkalkulation sind jedoch für dieses 8-Familienhaus als Einzelobjekt ausgefertigt. Mengenrabatte aus Gesamtaufträge sind also keine in Abzug gebracht.
Konstruktion Fundation Beton-Bodenplatte
Grundmauern Beton
Aussenwand / Fassade Backstein/Aussenisolation, Verputz
Decken/Treppen Beton
Bedachung Walmdach, Ziegel, Pavatexunterdach
Innenwände Backstein/Kalksandstein
Fenster/Schutz IV-Holzfenster/Rolladen, Lamellen
Heizung Öl/Gas-Bodenheizung
Warmwasser Boiler
Transport Lift (400 kg)
Waschen 3 Waschmaschinen, 1 Tumbler
Elektro üblicher Standard, Türöffner und Gegensprechanlage
Zur Mietwerterhebung/Mietwertfestsetzung beachten Sie bitte die Definition im Register VI/5 (Definition Normobjekt).

3. Richtwerte für die Bestimmung der Neubauwerte (2012)

Wohnbauten 
Baukategorie1 Baubeschrieb / Konstruktion Ausbau CHF je m3 SIA 116
EHF MFH
III einfachste analog Wochenendhaus 500 475
IV durchschnittliche einfach 650 550
V einwandfreie gem. heutigen Anforderungen 750 650
VI beste höchste Ansprüche 1'000 900
1 Bauklassen nach SIA 102, Leistungs- und Honorarordnung für Architekten, Ausgabe 2003

Industrie und Gewerbe 
Baukategorie1 Baubeschrieb / Konstruktion und Ausbau CHF je m3 SIA 116
I Werk- und Lagerhallen
Leichtbauweise, eingeschossig, nicht unterkellert, Raumhöhe über 5 m
ohne Heizung oder mit Luftheizapparaten.
100 - 125
II Lagerhallen
Massive Konstruktion, ein- oder mehrgeschossig, mit oder ohne Unterkellerung,
ungeheizt oder temperiert.
125 - 300
III Werkstattgebäude
Massive Konstruktion, ein- oder mehrgeschossig, mit oder ohne Unterkellerung,
beheizt mit Infrastruktur für Maschinen.
250 - 350
IV Werkstattgebäude
Massive Konstruktion, ein- oder mehrgeschossig, mit oder ohne Unterkellerung,
beheizt mit umfangreichen Installationen (Wasser, Licht, Kraft, Ventilation, Lift, Hebebühne, Werkstatt-Büro, Spedition, etc.)
300 - 400
1 Bauklassen nach SIA 102, Leistungs- und Honorarordnung für Architekten, Ausgabe 2003

4. Beispiele m3-Werte von Bautypen

Einfamilienhaus Baujahr 1991
Aufwendige Mischbauweise
Sehr gute Dämmung
Modernste Installationen
Hoher Komfort
Wirtschaftliches Alter ca. 5 Jahre
m3-Preis Neuwert: ca. CHF/m3 600.-- bis 700.--
Reiheneinfamilienhaus
(Einseitig angebaut)
Baujahr 1946, laufend unterhalten
Holzbalkenlagen, Einstein-Mauerwerk
Dachdämmung
Einfache Installationen
Bescheidener Komfort
Wirtschaftliches Alter ca. 40 Jahre
m3-Preis Neuwert: ca. CHF/m3 450.-- bis 500.--
Mehrfamilienhaus
(Eigentumswohnungen)               
Baujahr 1971, Sanierung 1990
Massivbau, Betonelemente
Nachisolation Fassade + Dach
Küchen + Bäder erneuert
Mittelmässiger Komfort
Wirtschaftliches Alter ca. 15 Jahre
m3-Preis Neuwert: ca. CHF/m3 450.-- bis 500.--
Wohnhaus
(3-Familienhaus)
Baujahr 1912, einzelne frühe Umbauten
Holzbalkenlage, Riegelwände
Keine Isolationen
Einfachste Installationen
Kein Komfort
Wirtschaftliches Alter ca. 60 Jahre
m3-Preis Neuwert: ca. CHF/m3 400.-- bis 500.--
Historische Bauten Bei historischen Gebäuden mit aufwendiger Fassadengestaltung ist die denkmalpflegerische Unterschutzstellung besonders zu beachten.
Kostenintensive historische Bauteile sind in der Regel nicht nach deren Wiederbeschaffungskosten, sondern nach heutigem Nutzwert zu bewerten.

5. Schwimmbad

Schwimmbad Grösse Ausmass Erstellungskosten in CHF
einfach mittel komfortabel
im Haus
heizbar
gross 5 x 10 m 90'000.-- 145'000.-- 220'000.--
mittel 4 x 8 m 70'000.-- 125'000.-- 180'000.--
klein 3 x 4 m 40'000.-- 80'000.-- 125'000.--
im Freien
heizbar
gross 5 x 10 m 40'000.-- 90'000.-- 145'000.--
mittel 4 x 8 m 20'000.-- 50'000.-- 90'000.--
klein 3 x 4 m 13'000.-- 20'000.-- 40'000.--
im Freien gross 5 x 10 m 20'000.-- 50'000.-- 90'000.--
mittel 4 x 8 m 13'000.-- 40'000.-- 50'000.--
klein 3 x 4 m 7'000.-- 13'000.-- 20'000.--

6. Tankstellen

Bei der Katasterschatzung von Tankstellen gilt im Rahmen der gesetzlich möglichen Vereinfachung/Pauschalierung folgendes:

  • Treibstoffsäulen und Kredit-/Notenautomaten, die im Besitze der Grundeigentümerschaft sind, werden erfasst.
  • Übrige Treibstoffsäulen und Kredit-/Notenautomaten werden als Mobilien betrachtet und somit nicht erfasst.
  • Treibstofftanks sind immer in die Schatzung miteinzubeziehen (RW und MW/EW).

7. Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen

Siehe LU StB Bd. 1 Weisungen StG § 39 Nr. 4 Ziff. 4 Abgrenzungskatalog Liegenschaftsunterhalt

 

8. Promilleanteile an den Gebäudekosten BKP 2

Anteil Gebäude (BKP 2) an den Gesamtkosten = 888.3‰ (= 100%)

Diese Tabelle gilt für ein Mehrfamilienhaus mit mittlerem Standard, Baujahr 1993, gemäss SVKG/SEK-SVIT

BKP Arbeitsgattung %

inkl. BKP 29 (Honorare)

%

20 Baugrube 2.30 2.50
21 Rohbau 1 35.00 39.10
22 Rohbau 2 11.00 12.30
  Total BKP 20, 21, 22 48.30 53.90
23 Elektroanlagen 5.70 6.40
24 Heizungs- und Lüftungsanlagen          4.20 4.70
25 Sanitäranlagen 8.40 9.40
26 Transportanlagen 0.70 0.80
  Total BKP 23, 24, 25, 26 19.00 21.30
27 Ausbau 1 13.40 14.90
28 Ausbau 2 8.90 9.90
  Total BKP 27, 28 22.30 24.80
29 Honorare 10.40  -
  Total 100.00  100.00